Im ostflämischen Gent (frz. Gand) findet derzeit vom 03.03 bis zum 25.03.18 der traditionelle Halfastenfoor statt. Die Stadt ist eine typische Studentenstadt mit vielen jungen Geschichtern auf der Straße und insg. 259.000 Einwohnern nach Brüssel und antwerpen die Drittgrößte des Landes.
Rund um den Sint-Pieters-Plein im südlichen Zentrum der Stadt versammletet sich dann immer im März alles was im belgischen Schaustellerwesen Rang und Namen hat. Für belgische Plätze typisch, gibt es hier keine ausländischen Schausteller, auch umgekeht kommen die Belgier nur selten in Deutschland. Darum zunächstmal eine Vorstellung der Geschäfte:
Wild Mouse (Bufkens)
Typ: Reverchon Spinning Coaster
Baujahr: 1999
Eclipse (Florens)
Typ: Mondial Capriolo
Baujahr: 2017
XXL (Dotremont)
Typ: KMG XXL
Baujahr: 2010
Air Maxx (Dotremont)
Typ: Fabbri Smashing Jump
Baujahr: 2012
Take Off (Schmit)
Typ. Huss Take Off
Baujahr: 1996
Deca Dance (Verwijk / Bufkens)
Typ: Huss Break Dance
Baujahr: 1986
See Sturm Bahn (Lainez)
Typ: Mack Seestrumbahn
Baujahr: ca. 1978
Info: Lief zunächst unter Claus & Distel aus München
Autoscooter (Besanger)
Typ: Adesko Autoscooter
Baujahr:1996
Caraibes Folies (Follard)
Typ: Laufgeschäft
Baujahr: 1998
Cake Walk (Roels)
Typ. Eigenbau Laufegschäft
Baujahr: unbekannt
Magic World (Cattin)
Typ: Irrgarten
Baujahr: unbekannt
Spooksloot (van Besien / Dewingaerden)
Typ: Geisterlaufgeschäft
Baujahr: 2014
Slalom (Delforge)
Typ: Barbieri Rutsche (überdacht)
Baujahr: 1987
Movies 5D (Vlasselaerts)
Typ: 5D-Kino
Baujahr: 2013
Die Preisstruktur ist der deutschen ähnlich: Die großen Attraktionen sind mit 5€ dabei, ebenso das mehrgeschossige Laufgeschäft, Take Off kostete 4€, die See Sturm Bahn 3,50€, der Irrgarten 3,00€ und am günstigen war einmal Rutschen mit 2€. Die Fressbuden verlangen ortsübliche Preise, wobei bei Lebensmitteln in Belgien meiner Beobachtung nach höherere Preise verlangt werden als in Good Old Germany. Anders als in Deutschland spezialsieren sich die Stände aber kaum - frei nach Motto Friteuse ist Friteuse - und so wird von Pommes über Gebackkraam bis hin zu Frikadellen meist alles an einem Stand angeboten. Relativ oft sieht man übrigens auch Dönerspieße, wobei die hier untere dem Namen des Brotes (Pita) vermarktet werden. Neben einigen Getränkeständen gibt es dann noch ein Vielzahl von Ausspielungen. Wie auch in den Niederlanden sind es mesit Reihengeschäft zum Ausklappen, also im Vergleich zu Deutschland ohne die typische Front. Wie Belgien auch, ist der Platz sprachlich durchmischt, teils wird französisch, meist aber niederländisch gesprochen. Manche Geschäfte, wie das große Laufgeschäft, sind auch zweisprachig gestaltet. Etwas überraschend ist, dass es in Belgien meist kein Riesenrad auf den Plätzen gibt.