Jobcenter greifen verstärkt zu Sanktionen
Hartz-IV-Empfänger,die sich einer zumutbaren Tätigkeit verweigern,müssen immer häufiger mit Abstrichen bei ihrer staatlichen Stütze rechnen. Nach einer aktuellen übersicht der Bundesagentur für Arbeit (BA) ist die Zahl der verhängten Sanktionen durch die Jobcenter binnen eines Jahres um rund ein Drittel gestiegen. Wurden im Januar 2007 noch 101 000 Strafmassnahmen verhängt,so waren es im Mai bereits 120 700 und im September 138 700. Damit erhöhte sich die Sanktionenquote innerhalb von neun Monaten um 0,7 auf 2,7 Prozent.
Der massive Anstieg resultiert offenbar aus den gesetzlichen Verschärfungen,die seit august 2006 beziehungsweise Januar 2007 in Kraft sind. Dabei ging es zunächst um flexiblere Sanktionen für junge Hilfbedürftige unter 25 Jahren. Arbeitsunwilligen Beziehern von Arbeitslosengeld (Alg) II droht in einem ersten Schritt eine Absenkung ihrer Regelleistung um 30 Prozent. Kommt es innerhalbeines Jahres zu einer zweiten Pflichverletzung,ist eine Kürzung um 60 Prozent möglich.
Beim dritten mal entfällt die komplette Zahlung einschliesslich der Kosten für Unterkunft und Heizung. Für Betroffene unter 25 Jahren kann der Leistungsanspruch bereits bei der zweiten Pflichverletzung vollständig gestrichen werden.
Quelle: Lausitzer Rundschau
Wird ja mal Zeit das sie da härter durchgreifen das die Empfänger unserer Steuergelder auch mal für weniger arbeiten gehen,als wie sie vom Staat bekommen,denn wenn man hört: "Ich geh doch nicht für 700 € arbeiten,wenn ich 800 € fürs nichts tun vom Staat bekomme." könnte man doch schon