Beiträge von Heike

    Quelle: http://starkirmes.de/2018/01/30/fru…t-in-wuerzburg/

    Quelle: http://starkirmes.de/2018/01/30/der-polyp/

    Quelle: http://starkirmes.de/2018/01/29/karnevalskirmes-dortmund/

    Ende der fünfziger Jahre entwickelte die Firma Mack aus Waldkirch einen Karusselltyp, dessen Erfolg nicht lange auf sich warten lassen sollte: den Calypso. Neu war die Fahrweise nicht, der „Scrambler“ aus den USA hatte denselben Bewegungsablauf. Allerdings war dies eine flache Anlage mit einer einfachten Verarbeitung und ohne Podium.

    1958 lieferte Mack den ersten Calyso an Bausch & Distel aus München. Eine Vereinbarung sicherte die Exklusivität: es durften über einen Zeitraum von zwei Jahren keine gleichen Anlagen an andere Schausteller verkauft werden. Die Premiere des Calypso war ein voller Erfolg, und das entging auch den anderen Schaustellern nicht. Bestellen konnten sie keinen – also umgingen sie die Klausel, indem sie einfach selbst ein Karussell entwarfen. Bereits ein Jahr später tauchte die erste „Kopie“ eines niederländischen Schaustellers auf. Bei diesem wurden die Gondeln nicht am Drehkreuz befestigt, sondern auf drei Scheiben gesetzt. Außerdem wurden einige Gondeln auf einem drehbaren Schwengel montiert und vermittelten so ein anderes Fahrgefühl.

    Weitere Eigenkreationen folgten bald. Mal wurde eine Walzerfahrt umgebaut, ein anderer baute eine Ovalbahn um und machte daraus mit einem Durchmesser von nur 16 Metern den kleinsten Calypso in Deutschland. Hier saßen die Fahrgäste übrigens nicht neben-, sondern hintereinander.

    Von Macks Original gab es während der Exklusivitätsklausel nur drei, von denen zwei Anlagen ins Ausland verkauft wurden. Nachdem die Sperrfrist für den Mack – Calypso endete, kamen mehr Anlagen auf die Kirmesplätze. Schnell drehten bis zu zwölf Mack – Calypso ihre Runden auf den deutschen Volksfesten – und doch konnten die Besucher davon nicht genug bekommen. Bis in die siebziger Jahre wurde dieser Geschäftstyp gebaut. In dieser Zeit entstand in der niederländischen Firma Bakker auch der größte reisende Calypso mit mehr als zwanzig Gondeln und fünf Kreuzen, der unter dem Namen „Moulin Rouge“ bekannt war und der Firma Mocken gehörte.

    Auch wenn die Anlagen in ganz Deutschland beliebt waren, die Hochburg war und blieb München. Zeitweise waren drei Mack – Calypsos auf dem Oktoberfest vertreten. Und das ist auch heute noch so – wenn auch auf der Oide Wiesn. Hier dreht der Mack Calypso der Familie Winheim seine Runden. (HM)

    Quelle: http://starkirmes.de/2018/01/26/calypso/

    Quelle: http://starkirmes.de/2018/01/24/karnevalskirmes-bottrop/

    Die Volksfeste von heute kennt wohl jeder. Die Karussells sind teilweise alte Bekannte, die Erwachsene schon in ihrer Kindheit gefahren sind oder damals noch fürchteten. Neue Geschäfte sind höher, rasanter, spektakulärer. Und manchmal steht ein Urgestein zwischen all diesen Riesen, auf dem schon die heutigen Rentner als Jungspunde ihre Runden drehten.

    Die Fünfziger waren immer noch geprägt vom Kriegsgeschehen in Europa. Aber die Menschen feierten wieder, und auch auf den Volksfesten drehten sich wieder die Karussells. Wenn man diese etwas näher betrachtet, fällt auf, dass so manche Idee der Attraktionen von damals in vielen Geschäften von heute steckt. Manchmal allerdings gibt es sie noch. Wie zum Beispiel die Krinoline. Dieses Geschäft war bereits in den fünfziger Jahren ein Klassiker, denn bereits um 1900 tauchte dieser Geschäftstyp auf den Kirmessen auf. Auch Wellenflieger sind immer noch vertreten. Der Bremer Schausteller Fritz Hanstein ließ sich in den vierziger Jahren den ersten transportablen Wellenflieger patentieren. Mit der Zeit änderten sich auch die Vorlieben. So durften die Gäste auch schon mal in Raketen oder Kutschen Platz nehmen, die man heute üblicherweise nicht mehr sieht. Aber der Wellenflieger dreht auch heute noch seine Runden.

    Auch ein Round-up ließ damals schon die Fahrgäste die Fliehkraft erleben. Dieser Geschäftstyp wurde aus Amerika importiert. Nachgebaut wurde er ab 1958 in Lizenz von der Karussellbaufirma Klaus. Basierend auf solch ein Geschäft ließ sich Rilke, ein deutscher Schausteller, ein ähnliches Prinzip patentieren. Während die Bewegungen wie beim Round-up waren, gab es in der „Fliegenden Untertasse“ neben Stehplätzen auch Sitzbänke, der Hebearm erreichte statt 75° lediglich 60°.

    Autoscooter gab es in den fünfziger Jahren natürlich auch. Und es gab auch eine Mischung aus Autoscooter und Rundfahrgeschäft: den Luftscooter. Die Eckdaten: ca. 20 m Durchmesser und zwölf Ausleger, an denen man Chaisen angebracht hatte, deren Fahrgestell durch einen Boden ersetzt waren. Diese waren über ein Stahlseil mit dem Mittelbau verbunden. Hob sich der Ausleger, kippte die Chaise nach außen – zumindest soweit, wie es das Stahlseil zuließ. So bließ die Sitzposition immer gerade. Was man heute eher als Kinderfahrgeschäft bezeichnen würde, versetzte die Besucher damals in Erstaunen. Dieses Geschäft drehte seine Runden bei mehreren Besitzern, bevor es in den sechziger Jahren sein Ende auf dem Schrottplatz fand.

    Der „Teufelswirbel“ ließ seine Fahrgäste kuscheln – ob sie nun wollten oder nicht. Auf einer großen Drehscheibe waren sternförmig zehn Schienenstränge angebracht. Darauf befanden sich die Gondeln, die auf der Innenseite durch Zug- und Druckstangen miteinander verbunden waren. Die Stangen waren an einem Exzenter befestigt, den man jederzeit beliebig zuschalten konnte, wenn sich die Scheibe drehte. Bei entgegengesetzter Drehrichtung zur Scheibe wurden die Gondeln auf den Schienen hin- und hergeschoben. Dadurch änderte sich der Radius ständig. Zügige Beschleunigungen und abrupte Bremsmanöver waren so möglich und machten den „Teufelswirbel“ zu einem besonderen Vergnügen.

    Quelle: http://starkirmes.de/2018/01/23/kir…nfziger-jahren/

    Quelle: http://starkirmes.de/2018/01/22/der…oser-klassiker/

    Quelle: http://starkirmes.de/2018/01/22/oec…hrsbend-aachen/

    Mitte März startet Bielefeld in die neue Kirmessaison. Die Frühjahrskirmes in Brackwede macht den Auftakt mit einem kleinen aber feinen Angebot an Karussells. Altbewährte Fahrgeschäfte und neue Highlights sorgen für gute Laune und machen Lust auf die noch kommenden Plätze in der Stadt.

    Auf dem Gleisdreieck erwarten die Besucher frisch polierte Fahrgeschäfte. Mit dabei sind natürlich die Klassiker, die einfach nicht fehlen dürfen. Der Musik – Express von Schneider – Krause wird seinen Gästen die Tücken der Fliehkraft wieder am eigenen Leib erfahren lassen, ebenso wie der Breakdancer von Engelbrecht. Hier dreht sich die Welt unter den Augen der Zuschauer gleich in drei Richtungen gleichzeitig. Der Autoscooter „Formel 1“ aus dem Hause Schneider bietet die Möglichkeit, entweder erste Fahrversuche zu unternehmen, die Fahrkünste zu verbessern oder einfach nur einmal das am Steuer zu machen, was im Straßenverkehr teuer wird – andere Wagen touchieren. Der Flying Swing von Krause ist für Familien ein gutes Ziel und dreht seine Runden ebenfalls auf der Frühjahrskirmes. Für Kinder dürfte Taboga (Oberschelp) ebenso interessant sein wie für Erwachsene, die das Kindheitserlebnis Rutschen wieder erleben wollen. Die farbenfrohe Rutsche hat eine Gesamthöhe von zwölf Metern – da kommt man schon mit ein wenig mehr Tempo unten an. Cornelius möchte seine Gäste ebenfalls unterhalten, und zwar mit ihrem Laufgeschäft Die verrückte Farm. Über drei Etagen ist hier Unterhaltung angesagt.

    Neu auf der Frühjahrskirmes in Brackwede ist in diesem Jahr der Astroliner X1 von Suckert. Die Rakete bleibt natürlich am Boden, vermittelt seinen Passagieren im Inneren ein anderes Gefühl.

    Kinderfahrgeschäfte wie das Kindersport – Karussell und das Bungee – Trampolin und weitere Attraktionen runden das Angebot ab. Selbstverständlich werden auch diverse Spielgeschäfte und ein gastronomisches Angebot für einen entspannten ersten Bummel über die Kirmes sorgen.

    Geöffnet sind die Geschäfte vom 16. bis 18. März und vom 24. bis 25. März jeweils von 14.00 – 22.00 Uhr. (HM) 

    Quelle: http://starkirmes.de/2018/01/19/fru…s-in-brackwede/

    Quelle: http://starkirmes.de/2018/01/18/829-hafengeburtstag-hamburg/

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