Alles anzeigenDas Würzburger Frühlingsvolksfest lädt zum bunten Trubel auf dem Marktplatz ein. Vom 10. bis zum 25. März 2018 sorgen zahlreiche Schausteller für abwechslungsreiche Unterhaltung bei Jung und Alt. Neben Klassiker wir dem Break Dancer oder auch dem Autoscooter finden sich in diesem Jahr auch wieder ein paar Neuheiten auf dem Gelände. Schließlich soll den Besuchern stets etwas Neues geboten werden, eine Auswahl an kulinarischen Köstlichkeiten für das leibliche Wohl der Marktgänger ist auch wieder gesorgt.
Das Volksfest ist in dem genannten Veranstaltungszeitraum von montags bis donnerstags jeweils von 14 bis 23 Uhr geöffnet, an den Freitagen und Samstagen von 14 bis 24 Uhr und sonntags von 12 bis 22.30 Uhr. Neben einem großen Eröffnungsfeuerwerk am ersten Abend (gegen 22 Uhr) auf dem Festplatz, stellen die Familientage (mittwochs) weitere Highlights dar. Jeweils ab 14 Uhr locken die Fahrgeschäfte mit halben Fahr- und Eintrittspreisen. Noch mehr gespart werden, kann gleich am ersten Veranstaltungstag; am Samstag den 10. März, ebenfalls ab 14 Uhr. Für eine Stunde lang gibt es das Vergnügen an den Fahr- und Belustigungsgeschäften schon für 99 Cent im Rahmen der Aktion „99-Cent-Runde“.
Bis zum Würzburger Frühjahrsvolksfest sind es zwar noch einige Wochen hin, einige der Attraktionen, welche wir in diesem Jahr auf dem Marktplatz erwarten dürfen, wurden allerdings bereits auf der Homepage der Stadt veröffentlicht. Demnach zum ersten Mal dabei sein wird unter anderem der Propeller „No Limit“ der Fa. Blume-Ordelmann aus den Niederlanden. Mit einer beeindruckenden Flughöhe von 40 Metern ist das Fahrgeschäft ein echter Hingucker auf jeder Kirmes. Dadurch, dass die Gondeln während des Rundflugs frei schwingen wird der adrenalinreiche, schwindelerregende Wahnsinn perfekt.
Ebenfalls aus den Niederlanden kommt der Schausteller Lütjens mit seiner Geisterbahn „Haunted Castle“ (ehemals „Fantasmagor“ von Rasch) – schauriger Gruselspaß auf zwei Ebenen mit jeder Menge an Spezialeffekten.
Noch mehr Etagen bietet das Laufgeschäft „Crazy Island“ der Fa. Schneider. Über 50 Hindernisse warten auf die neugierigen Pfadbestreiter. Thematisch werden die Marktbesucher hier in die Karibik versetzt, mit entsprechender Gestaltung und Musik. Auch Wasserelemente werden in den Parcours mit eingebunden.
Zum ersten Mal in Würzburg stehen wird der „Disco-Express“ des Frankfurter Schaustellers Roie. Die sogenannte Berg- und Talfahrt ist jedes Mal ein Publikumsmagnet. Ob Jung oder Alt – der Musik-Express sorgt für jede Menge gute Laune und strahlende Gesichter.
Neben diesen Fahrgeschäften dürfen die Besucher außerdem auch weitere Attraktionen gespannt sein wie etwa ein großes Kettenkarussel, diverse Spielbuden, Kinderfahrgeschäfte, Losbuden und Schießwagen, sowie ein erlebnisreiches „7D-Kino“. (RE)
Beiträge von Heike
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Seit mehr als fünfzig Jahren ist er auf den Kirmesplätzen in Deutschland zu finden: der Polyp.
Seinen Ursprung findet dieser Geschäftstyp in der Spinne, die schon 1936 vom amerikanischen Hersteller Lee Ulrich Eyerly erfunden und patentiert wurde.
Das Prinzip war einfach und genial: Die Ausleger waren mit einem Exzenter verbunden und durch die Zugstangen beweglich. Die Rotation des Exzenters war unabhängig von der Hauptdrehung, dadurch bewegten sich die Ausleger. Das Problem des Karussells war der Fahrgastwechsel, da die Ausleger nicht abgesenkt werden konnten. Die deutsche Firma Klaus aus Memmingen hatte 1966 die Idee, um dieses Problem zu lösen. Die Zugstangen konnten dank einer Hydraulik verlängert und so bis auf den Boden abgesenkt werden. Und schon war der erste Polyp geschaffen worden. Der Prototyp hatte allerdings noch ein kleines Manko: der Exzenter musste nach der Fahrt immer an der gleichen Position halten.
Der Berliner Schausteller Beuermann reiste mit dem ersten Polypen in Deutschland. Die Blechgondeln lieferten die Vorlage für die klassischen Gondeln im „Fischdesign“. Diese charakteristischen Sitzmöglichkeiten wurden zum Standard beim Polyp und wurden zuerst am Polyp von Löffelhardt angebaut.
Klaus baute insgesamt sechs Anlagen, von denen drei nach Amerika gingen. Löffelhardt hatte gleich zwei, von denen einer im Phantasialand seinen Platz fand. 1984 wurde er dann nach Belgien verkauft, zwei Jahre später lautete sein Ziel Frankreich. Der andere Polyp blieb auf der Reise und wechselte mehrfach den Besitzer, bevor er 2002 Deutschland verlies und nach Tschechien ging.
Aber nicht nur die Firma Klaus beschäftigte sich mit dem Konzept. Auch bei Anton Schwarzkopf. Dieses Geschäft mit dem Namen Monster wurde Ende 1967 angekündigt und kam ohne Hydraulik aus, da jeder Arm einen eigenen Exzenterantrieb hatte. Der Name war passend gewählt, denn das Monster war zunächst nicht für die Reise geeignet. Dafür war es als Parkversion prädestiniert.
Später wurde der Polyp auch in den Niederlanden gebaut. Die Anlagen von Bakker sind wie auch die nächsten Generationen des „Monster“ bis heute auf den Volksfesten in Deutschland vertreten.
(HM)
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Der Februar steht im Ruhrgebiet ja eigentlich ganz im Zeichen des Karnevals. Die 45. Karnevalskirmes in Dortmund bietet Gelegenheit, sich auf den Rosenmontag einzustimmen, denn sie beginnt pünktlich an Weiberfastnacht, dem 08. Februar.
Diverse Fahrgeschäfte sorgen in der Dortmunder Innenstadt für die richtige Einstimmung auf die närrische Zeit.
Mit dabei ist der Autoscooter Pole Position von Mennecke. Hier kann man noch einmal seine Fahrkünste unter Beweis stellen, denn die Promillegrenze wird hier nicht so streng genommen wie im Straßenverkehr.
Rund geht es im Swing Buggy Hawaii Swing von Schaak, und wer gern ein paar Drehungen mehr möchte, sollte den Break Dance von Schneider nehmen. Hier sind die Herren mit Krawatten auch sicher vor den mit Scheren bewaffneten Frauen. Ein bisschen vorsichtiger sein sollten sie allerdings in der Time Factory von Hartmann. In dem Laufgeschäft lauern diverse dunkle Ecken, in denen sich „wildgewordene Weiber“ auf die Lauer legen können.
Wenn Ihr zwar das passende Kostüm, aber keine Idee für die Frisur habt, seid Ihr im Rocket von Hartmann gut aufgehoben. Der Afterburner sorgt mit seinen Drehungen und dem Schaukeln für kreative Ideen beim Styling.
Ein bisschen orientalisch zu geht es bei Hartmanns 1001 Nacht. Auch wenn der fliegende Teppich nicht wie im Märchen als alternatives Transportmittel geeignet ist, sorgt er doch für ein angenehmes Kribbeln im Bauch. Eine Wunderlampe ist allerdings selbst mitzubringen.
Der Kesseltanz von Reminder wird in diesem Jahr die Dortmunder von ihren Sitzen reißen, denn wer es hier schafft, die ganze Fahrt über nicht von seinem Platz abzuheben, ist wirklich gut.
Bis zum Rosenmontag (12. Februar) könnt Ihr Euch auf der Karnevalskirmes austoben. (HM)
Quelle: http://starkirmes.de/2018/01/29/karnevalskirmes-dortmund/
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Ende der fünfziger Jahre entwickelte die Firma Mack aus Waldkirch einen Karusselltyp, dessen Erfolg nicht lange auf sich warten lassen sollte: den Calypso. Neu war die Fahrweise nicht, der „Scrambler“ aus den USA hatte denselben Bewegungsablauf. Allerdings war dies eine flache Anlage mit einer einfachten Verarbeitung und ohne Podium.
1958 lieferte Mack den ersten Calyso an Bausch & Distel aus München. Eine Vereinbarung sicherte die Exklusivität: es durften über einen Zeitraum von zwei Jahren keine gleichen Anlagen an andere Schausteller verkauft werden. Die Premiere des Calypso war ein voller Erfolg, und das entging auch den anderen Schaustellern nicht. Bestellen konnten sie keinen – also umgingen sie die Klausel, indem sie einfach selbst ein Karussell entwarfen. Bereits ein Jahr später tauchte die erste „Kopie“ eines niederländischen Schaustellers auf. Bei diesem wurden die Gondeln nicht am Drehkreuz befestigt, sondern auf drei Scheiben gesetzt. Außerdem wurden einige Gondeln auf einem drehbaren Schwengel montiert und vermittelten so ein anderes Fahrgefühl.
Weitere Eigenkreationen folgten bald. Mal wurde eine Walzerfahrt umgebaut, ein anderer baute eine Ovalbahn um und machte daraus mit einem Durchmesser von nur 16 Metern den kleinsten Calypso in Deutschland. Hier saßen die Fahrgäste übrigens nicht neben-, sondern hintereinander.
Von Macks Original gab es während der Exklusivitätsklausel nur drei, von denen zwei Anlagen ins Ausland verkauft wurden. Nachdem die Sperrfrist für den Mack – Calypso endete, kamen mehr Anlagen auf die Kirmesplätze. Schnell drehten bis zu zwölf Mack – Calypso ihre Runden auf den deutschen Volksfesten – und doch konnten die Besucher davon nicht genug bekommen. Bis in die siebziger Jahre wurde dieser Geschäftstyp gebaut. In dieser Zeit entstand in der niederländischen Firma Bakker auch der größte reisende Calypso mit mehr als zwanzig Gondeln und fünf Kreuzen, der unter dem Namen „Moulin Rouge“ bekannt war und der Firma Mocken gehörte.
Auch wenn die Anlagen in ganz Deutschland beliebt waren, die Hochburg war und blieb München. Zeitweise waren drei Mack – Calypsos auf dem Oktoberfest vertreten. Und das ist auch heute noch so – wenn auch auf der Oide Wiesn. Hier dreht der Mack Calypso der Familie Winheim seine Runden. (HM)
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Nicht mehr lange, dann steht in vielen Städten Deutschlands die Welt wieder auf dem Kopf. Der Karneval ist für viele die schönste Zeit des Jahres. Endlich mal so richtig durchdrehen und feiern, am besten noch in einer passenden Verkleidung. Wann hat man sonst schon mal die Gelegenheit, beispielsweise als Biene durch die Gegend zu laufen?
Mit der Weiberfastnacht beginnt in diesem Jahr am 08. Februar die närrische Zeit. An diesem Tag wird den Frauen die Macht zugestanden (eigentlich ist es ja auch für den Rest des Jahres so, aber das haben die Männer noch nicht raus).
Die Karnevalskirmes in Bottrop beginnt ebenfalls jedes Jahr an diesem Tag und bildet damit den Auftakt in die Bottroper Kirmessaison.
Bis zum 12. Februar laden zahlreiche gastronomische Buden, Spielgeschäfte und Karussells zum bummeln und feiern auf dem Berliner Platz und der Osterfelder Straße ein.
Mit dabei ist in diesem Jahr der Crazy Dancer von Freiwald. Der Scheibenwischer lässt 18 Narren gleichzeitig im Uhrzeigersinn – oder auch andersrum – drehen. Wer noch eine passende Begleitung für den Karnevalsumzug sucht, wird im Love-Express vielleicht nicht unbedingt fündig, aber zumindest hat man die Möglichkeit, dem oder der Angebeteten unbeabsichtigt nahe zu kommen.
Für den ersten zarten Anmachversuch eignet sich der Autoscooter von Petter gut. Einfach mal die Chaise des potentiellen Zukünftigen dezent anrempeln. Ist nun der erste Kontakt hergestellt, muss man natürlich auch dafür sorgen, dass die Frisur gut sitzt. Der Break Dance No.1 von Bonner verpasst allen Fahrgästen mit etwas längeren Haaren bei jeder Fahrt ein extravagantes neues Styling und frischt so ganz nebenbei sogar die Kleidung auf. Auch der X-Factor von Deinert eignet sich ganz hervorragend dafür. Und wer nun noch seinen grenzenlosen Mut unter Beweis stellen möchte, wagt einen Spaziergang durch Miklis Geisterhaus. Im Fighter von Bruch kann man seiner neuen Liebe zwar keine Sterne vom Himmel holen, denn die hängen deutlich höher als 21 m, trotzdem sind ein paar Runden zu empfehlen. Der Fighter hat hier in Bottrop „Geburtstag“, denn er feierte hier vor einem Jahr seine Premiere.
Last but not least kommt ein ehemaliger Auswanderer wieder auf die deutschen Kirmesplätze. Der Heartbreaker wurde nach einem einjährigen Gastspiel in Großbritannien von Lehrmann wieder nach Deutschland geholt und wird sich auf der Karnevalskirmes frisch generalüberholt und mit neuem Elan präsentieren.
Am 12. Februar endet die tolle Zeit rund um den Bahnhofsplatz. Aber bis Aschermittwoch dauert es ja noch ein wenig, so dass der Abschied von der Kirmes nicht ganz so schwer fällt. (HM)
Quelle: http://starkirmes.de/2018/01/24/karnevalskirmes-bottrop/
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Die Volksfeste von heute kennt wohl jeder. Die Karussells sind teilweise alte Bekannte, die Erwachsene schon in ihrer Kindheit gefahren sind oder damals noch fürchteten. Neue Geschäfte sind höher, rasanter, spektakulärer. Und manchmal steht ein Urgestein zwischen all diesen Riesen, auf dem schon die heutigen Rentner als Jungspunde ihre Runden drehten.
Die Fünfziger waren immer noch geprägt vom Kriegsgeschehen in Europa. Aber die Menschen feierten wieder, und auch auf den Volksfesten drehten sich wieder die Karussells. Wenn man diese etwas näher betrachtet, fällt auf, dass so manche Idee der Attraktionen von damals in vielen Geschäften von heute steckt. Manchmal allerdings gibt es sie noch. Wie zum Beispiel die Krinoline. Dieses Geschäft war bereits in den fünfziger Jahren ein Klassiker, denn bereits um 1900 tauchte dieser Geschäftstyp auf den Kirmessen auf. Auch Wellenflieger sind immer noch vertreten. Der Bremer Schausteller Fritz Hanstein ließ sich in den vierziger Jahren den ersten transportablen Wellenflieger patentieren. Mit der Zeit änderten sich auch die Vorlieben. So durften die Gäste auch schon mal in Raketen oder Kutschen Platz nehmen, die man heute üblicherweise nicht mehr sieht. Aber der Wellenflieger dreht auch heute noch seine Runden.
Auch ein Round-up ließ damals schon die Fahrgäste die Fliehkraft erleben. Dieser Geschäftstyp wurde aus Amerika importiert. Nachgebaut wurde er ab 1958 in Lizenz von der Karussellbaufirma Klaus. Basierend auf solch ein Geschäft ließ sich Rilke, ein deutscher Schausteller, ein ähnliches Prinzip patentieren. Während die Bewegungen wie beim Round-up waren, gab es in der „Fliegenden Untertasse“ neben Stehplätzen auch Sitzbänke, der Hebearm erreichte statt 75° lediglich 60°.
Autoscooter gab es in den fünfziger Jahren natürlich auch. Und es gab auch eine Mischung aus Autoscooter und Rundfahrgeschäft: den Luftscooter. Die Eckdaten: ca. 20 m Durchmesser und zwölf Ausleger, an denen man Chaisen angebracht hatte, deren Fahrgestell durch einen Boden ersetzt waren. Diese waren über ein Stahlseil mit dem Mittelbau verbunden. Hob sich der Ausleger, kippte die Chaise nach außen – zumindest soweit, wie es das Stahlseil zuließ. So bließ die Sitzposition immer gerade. Was man heute eher als Kinderfahrgeschäft bezeichnen würde, versetzte die Besucher damals in Erstaunen. Dieses Geschäft drehte seine Runden bei mehreren Besitzern, bevor es in den sechziger Jahren sein Ende auf dem Schrottplatz fand.
Der „Teufelswirbel“ ließ seine Fahrgäste kuscheln – ob sie nun wollten oder nicht. Auf einer großen Drehscheibe waren sternförmig zehn Schienenstränge angebracht. Darauf befanden sich die Gondeln, die auf der Innenseite durch Zug- und Druckstangen miteinander verbunden waren. Die Stangen waren an einem Exzenter befestigt, den man jederzeit beliebig zuschalten konnte, wenn sich die Scheibe drehte. Bei entgegengesetzter Drehrichtung zur Scheibe wurden die Gondeln auf den Schienen hin- und hergeschoben. Dadurch änderte sich der Radius ständig. Zügige Beschleunigungen und abrupte Bremsmanöver waren so möglich und machten den „Teufelswirbel“ zu einem besonderen Vergnügen.
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Auf Volksfesten gibt es Fahrgeschäfte, die einfach nicht fehlen dürfen. Eines davon ist der Breakdance. Seit mehr als dreißig Jahren begeistert dieser Geschäftstyp die Besucher. Bis heute haben sie nichts von ihrer Anziehungskraft eingebüßt, obwohl es anfangs ganz und gar nicht danach aussah…
Bereits 1980 fertigte Karl Böhme, Chefkonstrukteur von HUSS, die erste Skizze, ein Jahr später wurde die Konstruktion vorsorglich zum Patent angemeldet. Die eigentliche Erfolgsgeschichte beginnt allerdings erst im Jahr 1984. In dem Jahr versuchte HUSS, den Entwurf des Geschäftstyps unter dem Begriff „Projekt 17“ auf den Markt zu bringen. Allerdings stieß der Hersteller bei den angesprochenen Kunden eher auf Kritik als auf wirkliches Interesse. Erika Dreher und Hans-Jürgen Zarnitz gingen das scheinbare Risiko ein – und belehrten alle Kritiker bei der Premiere auf der Bremer Osterwiese 1985 eines Besseren. Die Besucher liebten das neue Fahrgeschäft mit seinen zahlreichen Fahrvariationen, andere Kollegen staunten über die langen Schlangen an der Kasse. Der Siegeszug des Breakdance begann und ist bis heute ungebrochen.
Der Begriff „Breakdance“ ist Zarnitz zu verdanken. Mitte der achtziger Jahre war diese Form des Tanzens äusserst populär. Die vorgesehenen Bewegungsabläufe von „Projekt 17“ erinnerten Zarnitz an den Tanzstil, und gemeinsam mit dem Chefkonstrukteur von Huss und dem TÜV München entstanden schließlich jene Bewegungsabläufe, wie wir sie heute kennen. Der erste Breakdance erhielt schließlich den Namen „Breakdancer“.
Schnell entwickelte sich der Breakdance zum Treffpunkt der Jugend, was bei genauerer Betrachtung nicht überrascht. Da wären zum einen die Sitzmöglichkeiten rund um die Platte. Die Sitzgitter bieten einen perfekten Blick auf die Gondeln, was natürlich auch der Selbstdarstellung der Fahrgäste entgegenkommt. Als Zuschauer lässt es sich wunderbar sitzen und beobachten – und man wird eben auch gesehen. Und manchmal amüsiert man sich auch über die Gesichter derer, denen die ruckartigen Drehungen weniger gut bekommen. Auch gibt es hier ein klein wenig mehr „Freiheit“. Es gibt keine Absperrung, welche die Fahrgäste daran hindert, einzusteigen. Wenn die Platte zum Stehen kommt, spurtet man los, sichert sich eine Gondel und steigt ein. Dazu kommt die Musik: aktuell, laut, aber trotz allem nicht laut genug, um den für dieses Karussell typischen Sound zu überdecken, wenn die Drehscheibe auf Touren kommt.
Der erste Breakdance hatte vier Gondelkreuze mit jeweils vier Gondeln. 1987 kam die größere Variante auf die Kirmesplätze. Mit sechs Gondelkreuzen konnte er pro Fahrt statt 32 ganze 48 Fahrgäste auf einen Schlag herumwirbeln.
In Deutschland sind bis heute mehr als vierzig Breakdance auf den Kirmesplätzen vertreten, dazu kommen noch jene, die dauerhaft in Freizeitparks stehen. Jeder gestaltet nach dem Geschmack des Besitzers, mit extravaganten Gondeln, mit einem Dach über den Gondelkreuzen, in sämtlichen Farben. Jeder kennt sie, nicht jeder verkraftet eine Fahrt, auch wenn es manche immer wieder versuchen. Und wer damals als Jugendlicher den Breakdance noch als Neuheit kennengelernt hat, kann heute sogar mit seinen Enkeln eine Fahrt erleben, denn dieses Karussell hat noch kein bisschen von seiner Anziehungskraft verloren. (HM)
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Aachen startet am Samstag, dem 31. März, in den Frühling. Zahlreiche Attraktionen werden die Besucher bis zum 16. April erwarten, und das umfangreiche Programm sorgt für noch mehr Unterhaltung.
Der Bend startet am 31. März um 14.00 Uhr mit der Eröffnung. Drei Böllerschüsse kündigen den Beginn des Volksfestes an. Die offizielle Eröffnung findet allerdings erst um 18.00 Uhr mit dem Fassanstich statt.
Die Dienstage (3. April und 10. April) sind den Studenten gewidmet. Bei Vorlage eines Studentenausweises kosten Bier und Pommes lediglich jeweils 1 €. Weitere Vergünstigungen gibt es Mittwochs (4. April und 11. April). Ab 14 Uhr gibt es an allen Karussells und Spielgeschäften eine Ermäßigung von 50 %.
Auch wenn einem Freitag, den 13. für gewöhnlich ein schlechter Ruf vorauseilt, so ist der für die weiblichen Besucher des Bend eher ein Glückstag. Und auch wenn es vorher für den einzelnen vielleicht nicht so gut gelaufen ist, so können die Damen ab 19.00 Uhr bei der Ladies Night alle Sorgen vergessen. Sekt, Hugo, Aperol, Crepes und Mandeln kosten für sie nämlich nur 2 €.
Am Montag, dem 16. April, wird gegen 22.00 – 22.30 Uhr das große Feuerwerk das Ende des Bend ankündigen.
Auf dem Bendplatz sind neben diversen Spielgeschäften und dem gastronomischen Angebot diverse Karussells vertreten. Unter anderem wird der Euro-Coaster des niederländischen Schaustellers Buwalda – Fackler dabei sein. Wer es gern ein wenig nasser hat, bevorzugt sicher den Big Splash von Klünder.
In sämtliche Himmelsrichtungen dreht der Booster Ghost Rider von Löffelhardt, der auch seinen Magic mitbringen wird. Hier ist die Fahrt ein wenig entspannter, aber keinesfalls langweilig. Mit Beach Party (Milz) steht ein Klassiker auf dem Bend. An eine überdimensionale bunte Bratpfanne erinnert der High Impress von Oberschelp, während der Konga (Küchenmeister) seine Fahrgäste durch den Dschungel schaukeln lässt. Mit Heroes City XXL erwartet die Besucher ein Laufgeschäft der Superlative, und eine gruselige Fahrt verspricht Spuk (Sipkema – Lütjens). Die Autoscooter von Grass und Loosen runden das Angebot ab. Einen Überblick über den Bend bieten das Riesenrad Juwel (Göbel) aus vierzig Meter Höhe und Around The World (van der Beek) aus rund 60 Meter Höhe.
Auch den Bendtaler gibt es wieder. Ein Bendtaler ist einen Euro wert, beim Kauf von 25 Bendtalern zahlt man allerdings lediglich 20 €. Einlösen kann man die Bendtaler an jedem Geschäft auf dem Festplatz. Erhältlich sind sie in der Tourist Info Elisenbrunnen. (HM)
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Mitte März startet Bielefeld in die neue Kirmessaison. Die Frühjahrskirmes in Brackwede macht den Auftakt mit einem kleinen aber feinen Angebot an Karussells. Altbewährte Fahrgeschäfte und neue Highlights sorgen für gute Laune und machen Lust auf die noch kommenden Plätze in der Stadt.
Auf dem Gleisdreieck erwarten die Besucher frisch polierte Fahrgeschäfte. Mit dabei sind natürlich die Klassiker, die einfach nicht fehlen dürfen. Der Musik – Express von Schneider – Krause wird seinen Gästen die Tücken der Fliehkraft wieder am eigenen Leib erfahren lassen, ebenso wie der Breakdancer von Engelbrecht. Hier dreht sich die Welt unter den Augen der Zuschauer gleich in drei Richtungen gleichzeitig. Der Autoscooter „Formel 1“ aus dem Hause Schneider bietet die Möglichkeit, entweder erste Fahrversuche zu unternehmen, die Fahrkünste zu verbessern oder einfach nur einmal das am Steuer zu machen, was im Straßenverkehr teuer wird – andere Wagen touchieren. Der Flying Swing von Krause ist für Familien ein gutes Ziel und dreht seine Runden ebenfalls auf der Frühjahrskirmes. Für Kinder dürfte Taboga (Oberschelp) ebenso interessant sein wie für Erwachsene, die das Kindheitserlebnis Rutschen wieder erleben wollen. Die farbenfrohe Rutsche hat eine Gesamthöhe von zwölf Metern – da kommt man schon mit ein wenig mehr Tempo unten an. Cornelius möchte seine Gäste ebenfalls unterhalten, und zwar mit ihrem Laufgeschäft Die verrückte Farm. Über drei Etagen ist hier Unterhaltung angesagt.
Neu auf der Frühjahrskirmes in Brackwede ist in diesem Jahr der Astroliner X1 von Suckert. Die Rakete bleibt natürlich am Boden, vermittelt seinen Passagieren im Inneren ein anderes Gefühl.
Kinderfahrgeschäfte wie das Kindersport – Karussell und das Bungee – Trampolin und weitere Attraktionen runden das Angebot ab. Selbstverständlich werden auch diverse Spielgeschäfte und ein gastronomisches Angebot für einen entspannten ersten Bummel über die Kirmes sorgen.
Geöffnet sind die Geschäfte vom 16. bis 18. März und vom 24. bis 25. März jeweils von 14.00 – 22.00 Uhr. (HM)
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Jedes Jahr im Mai feiert die Freie und Hansestadt Hamburg den Geburtstag ihres Hafens mit dem größten Hafenfest der Welt. Aufgrund des zusätzlichen Feiertages ist der HAFENGEBURTSTAG HAMBURG 2018 ausnahmsweise vier Tage lang. Jährlich kommen mehr als eine Million Besucher aus dem In- und Ausland zu dem maritimen Erlebnis der Superlative und lassen sich im Herzen Hamburgs von den Schiffen aus aller Welt vor der beeindruckenden Hafenkulisse und den einmaligen Darbietungen auf der Elbe begeistern.
Die Attraktionen des HAFENGEBURTSTAG HAMBURG reichen von der Fischauktionshalle in Altona bis zur Kehrwiederspitze und finden zudem wasser- und landseitig in der HafenCity und somit in unmittelbarer Nähe der Elbphilharmonie Hamburg statt. Auch im Traditionsschiffhafen, im Grasbrookhafen, in der Speicherstadt – seit 2015 UNESCOWeltkulturerbe – und im Museumshafen Oevelgönne wird ein maritimes und attraktives
Programm für die ganze Familie geboten. Damit lädt der HAFENGEBURTSTAG HAMBURG auf rund sechs Kilometer Länge entlang der Elbe zum Feiern und Verweilen ein.Der HAFENGEBURTSTAG HAMBURG geht zurück auf die Legende um Kaiser Friedrich Barbarossa, der den Hamburgern am 7. Mai 1189 einen Freibrief ausstellte, der Zollfreiheit für Schiffe auf der Elbe von der Stadt bis an die Nordsee gewährte. Dieses Datum gilt seitdem als Geburtsstunde des Hamburger Hafens, weshalb der HAFENGEBURTSTAG HAMBURG in jedem Jahr an einem Wochenende um den 7. Mai gefeiert wird.
Es gibt viele gute Gründe, den Hamburger Hafen zu feiern: Er ist der mit Abstand bedeutendste Hafen in Deutschland und einer der führenden Seegüterumschlagplätze der Welt. Er ist das Tor zu den Märkten in Nord-, Mittel- und Osteuropa, Brücke zwischen Kontinent und Übersee sowie einer der wichtigsten Überseehäfen für den Containerverkehr. Ob HafenCity, Speicherstadt, Elbphilharmonie, Fischmarkt oder die großen Musicaltheater, das Herz der pulsierenden Metropole schlägt an der Elbe.
Das Kernstück des HAFENGEBURTSTAG HAMBURG ist das Wasserprogramm auf der Elbe vor den Landungsbrücken sowie im Museumshafen Oevelgönne und in der HafenCity. Jedes Jahr beteiligen sich daran mehr als 300 schwimmende Gäste aus sämtlichen Bereichen des maritimen Lebens – darunter Windjammer, Traditionssegler und Museumsschiffe, Marine- und Kreuzfahrtschiffe, Motor- und Segelyachten sowie
Einsatzfahrzeuge von Feuerwehr, Fischereischutz, Wasserschutzpolizei, Bundespolizei, THW und Zoll. Vor der einzigartigen Kulisse des laufenden Hafenbetriebs finden traditionelle Highlights, wie die große Ein- und Auslaufparade mit zahlreichen Schiffen und wunderschönen Großseglern der Weltmeere und die beliebten Open-Ship-Aktionen, statt.An Land sorgen mehr als 200 maritime, kulturelle und kulinarische Programmpunkte für abwechslungsreiches Vergnügen bei Groß und Klein. Die „Bunte Hafenmeile“ bietet gastronomische Genüsse und Unterhaltung vom Baumwall bis zu den Landungsbrücken.
Kostenlose Konzerte und Live-Acts mit nationalen und internationalen Stars verwandeln die Veranstaltungsfläche des größten Hafenfestes der Welt in eine riesige Festivallandschaft. Ausstellungen, Führungen und die besonderen Angebote der Museen in der Speicherstadt, und im Hansahafen/Veddel runden das kulturelle Programm ab.
Den traditionellen Auftakt des HAFENGEBURTSTAG HAMBURG bildet der Internationale Ökumenische Eröffnungsgottesdienst in der Hauptkirche St. Michaelis („Michel“). Ein weiterer stimmungsvoller Höhepunkt ist das große AIDA Feuerwerk am späten Samstagabend, das den Nachthimmel über der Elbe in ein funkelndes Farbenmeer verwandelt.
Jedes Jahr erhält ein anderes Land die Möglichkeit, sich als Länderpartner des HAFENGEBURTSTAG HAMBURG zu präsentieren. 2018 wird das Kapstadt Südafrika – Festival auf der Kehrwiederspitze den Besuchern einen Einblick in die südafrikanische Kultur und Lebensart geben.
Maritime Attraktionen und schwimmende Gäste von allen Weltmeeren – beim HAFENGEBURTSTAG HAMBURG kommen Hanseaten, Besucher aus ganz Norddeutschland und Touristen aus aller Welt gleichermaßen auf ihre Kosten. Der HAFENGEBURTSTAG HAMBURG stärkt die Verbundenheit der Besucher mit der Hansestadt und lässt die maritime Metropole weltweit strahlen. Veranstalter des größten Hafenfestes der Welt ist die Freie und Hansestadt Hamburg, vertreten durch die Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation. Seit 1994 ist die Hamburg Messe und Congress GmbH als Veranstaltungsbeauftragte des HAFENGEBURTSTAG HAMBURG für die Freie und Hansestadt Hamburg tätig.
Der HAFENGEBURTSTAG HAMBURG dankt allen Partnern und Sponsoren, insbesondere dem langjährigen Hauptsponsor AIDA Cruises. Dank ihrer Unterstützung begeistert das größte Hafenfest der Welt jedes Jahr aufs Neue mehr als eine Million Besucher aus aller Welt.
Veranstalter: Freie und Hansestadt Hamburg – Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation
Veranstaltungsbeauftragte: Hamburg Messe und Congress GmbHWeitere Informationen zum größten Hafenfest der Welt unter: http://www.hafengeburtstag.hamburg
Quelle: http://starkirmes.de/2018/01/18/829-hafengeburtstag-hamburg/
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