Brass-Park: Macher zieht es ins Umland
Brinckmansdorf (OZ) Die Chancen für einen Käpp'n-Brass-Park in Brinckmansdorf schwinden weiter.
Nachdem Projektentwickler Thomas Frank sich bereits im Sommer für einen anderen Standort aussprach (OZ berichtete), sucht er nun offenbar im benachbarten Landkreis nach einem Platz für den Freizeit- und Erlebnispark.
„Es wurden erste Gespräche geführt“, bestätigte gestern Ines Buuk, Bürgermeisterin von Groß Schwaß. Von Verhandlungen, wie die „Bild“-Zeitung berichtet hatte, könne jedoch keine Rede sein. Thomas Leuchert, Landrat von Bad Doberan, spricht sich für eine solche Ansiedlung aus. Aber er dementierte Medienberichte, nach denen es bereits konkrete Planungen gebe.
Die Hansestadt Rostock will diese Vorgänge nicht „groß kommentieren“, so Sprecher Ulrich Kunze. Zwar seien die ursprünglichen Pläne, den maritimen Park in Brinckmansdorf zu bauen, „begrüßenswert“. Dennoch blieben viele Fragen zur Verkehrs- und Lärmbelastung weiterhin offen.
Für „tot“ hält der Rechtsanwalt Wolfgang Kuhlemann von der Siedlungsgemeinschaft Brinckmansdorf den Standort im Rostocker Stadtgebiet. „Jetzt geht Herr Frank mit seiner Idee hausieren.“ Die Rechte am Namen „Käpp'n-Brass-Park“ gehörten mittlerweile der WIRO. Das Wohnungsunternehmen wollte ursprünglich den Park gemeinsam mit dem Ideengeber Frank bauen.
GKW
(Quelle: Ostsee-Zeitung vom 19./20.10.2002)