Mal ein anderes Thema:
Schausteller beschweren sich über Umsatzrückgänge, teure Platzmieten, etc pp.
Nun komme ich: Schausteller sind Verkäufer. Sie verkaufen eine Illusion, vermarkten ein Fahrgeschäft oder wollen Essbares unters Volk bringen.
Schon im ersten Ausbildungsjahr lernt man als Person mit Kundenkontakt: Freundlichkeit ist gut für das Ansehen der Firma und den Umsatz.
Aber warum setzen dieses viele Schausteller nicht um??
Wenn ich sehe wie lustlos mir ein Karussellfahrchip verkauft wird, wie barsch Fragen beantwortet werden, wie dämlich und schlecht gekleidet teilweise Fahrchips eingesammelt werden und wenn ich erst die Budenbesitzer sehe, die mit verzogenem Gesicht im Handy rumtippen und erst nachdem man sich bemerkbar macht, Anstalten machen einen zu bedienen, um Umsatz zu machen.... Ganz ehrlich, da muss man sich nicht wundern, dass der Umsatz nicht stimmt.
Kann an der Kasse oder beim Fahrchipeinsammeln nicht eine gute Fahrt gewünscht werden? Warum scheint es den Betreibern/Chefs egal zu sein, wie die Bude/das Geschäft präsentiert wird???
Klar, es fallen mir auch mehrere positive Beispiele ein: zB Horz Dosenwerfen, die Losbude Silbermine (Kellner-Verkäufer mit Melone auf dem Kopf), Kellner Senior, der unermüdlich sabbelt, ...
Warum checken Schausteller es gefühlt immer seltener: eine gute Reko, die auf den Gast eingeht, vernünftige Kleidung und dazu ein schön hergerichtetes Geschäft... Das sind Umsatztreiber!!! Der Nutzen viel größer als der Aufwand. Und sowas spricht sich bei Kunden rum!!
Echt, ich verstehe es nicht. Da wird ein teures Geschäft angeschaft aber von Mitarbeiterführung scheinen einige Chefs nichts zu verstehen.
Ich kanns nur so erklären:
A: Schausteller jammern immer noch auf hohem Niveau. Sie haben es nicht nötig
B: ein Schausteller muss froh sein Mitarbeiter zu bekommen. Da wird jeder genommen...
Wie seht ihr das? Vielleicht regt dieser Text ja einige zum Nachdenken an...