Schausteller beklagen sinkende Umsätze
Osnabrück - Trotz steigender Besucherzahlen auf Deutschlands Volksfesten rechnet das Schaustellergewerbe für das laufende Jahr nicht mit Umsatzzuwächsen.
Rund 220 Millionen Menschen werden die Volksfeste und Weihnachtsmärkte bis Jahresende besucht haben, teilte der Deutsche Schaustellerbund (DSB) Osnabrück mit. Im vergangenen Jahr waren es 194,5 Millionen Menschen. Dennoch erwartet die Branche stagnierende bis rückläufige Umsätze bei etwa 3,9 Milliarden Euro.
Für die neuen Bundesländer sagt DSB deutliche Einbußen voraus. Vor allem das Elbhochwasser im August habe den Schaustellern zu schaffen gemacht. Bereits im vergangenen Jahr verbuchten die Schausteller nach den Anschlägen in den USA Umsatzeinbrüche von bundesweit acht Prozent auf knapp vier Milliarden Euro. Gründe für die gegenwärtige Flaute liegen nach Verbandsangaben in der hohen Arbeitslosigkeit, der schwachen Konjunktur und der allgemeinen Verunsicherung der Verbraucher. ddp
(Quelle: Lübecker Nachrichten vom 17./18.11.2002)