Volksfeste sind hierzulande vielerorts immer wieder ein willkommenes Ereignis. Das bunte Jahrmarkttreiben lockt regelmäßig Besuchermassen aus den umliegenden Orten an. Das gemeinsame Treffen auf der jährlichen Kirmes ist bei vielen schon längst zur wohlbehüteten Tradition geworden. Was allerdings, wenn die Besucher ausbleiben? Weitermachen oder dem Kirmestreiben in der Stadt ein Ende setzen – mit dieser Frage beschäftigte sich im vergangenen Monat der Stadtrat der Stadt Homburg, wie unter anderem der Saarländische Rundfunk berichtete.
Demnach konnten zuletzt zu wenige Besucher für die Kirmes begeistert werden. „Die Homburger Kirmes Anfang September war katastrophal“ wurde sogar in einer lokalen Zeitung zitiert. Schon seit längerem laufe das Volksfest nicht sonderlich gut. Schausteller mit Großattraktionen gastieren bekanntlich lieber auf vollen Plätzen. Bei der vergangenen Kirmes in Homburg konnte man sogar lediglich nur ein Kinderkarussell, einen Autoscooter, eine Wurfbude, sowie wenige weitere kleine Buden antreffen. Das Fehlen größerer Fahrgeschäfte sei aber nur einer der Gründe für die Abschaffung der Homburger Kirmes – zu wenige Besucher, häufig schlechtes Wetter und außerdem würden andere Veranstaltungen besser angenommen werden, weswegen man sich nun auf diese vermehrt konzentrieren wolle.
Wie dem veröffentlichten Ergebnis der Stadtratssitzung durch die Kreis- und Universitätsstadt Homburg zu entnehmen ist, wurde die Absetzung der Kirmes vor Ort mit drei Gegenstimmen sowie einer Enthaltung mehrheitlich beschlossen. (RE)
Quelle: http://starkirmes.de/2018/01/09/homburg-nun-ohne-kirmes/