- Offizieller Beitrag
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Die Menschen in Haan gehen nicht einfach auf eine Kirmes – sie genießen sie vom ersten bis zum letzten Augenblick.
Das macht sich schon beim Aufbau bemerkbar. Wenn die B 228 im Ortskern gesperrt wird und die ersten Fahrzeuge ankommen, ist das Publikum schon dabei, denn ein Spaziergang durch die Innenstadt gehört hier während des Aufbaus eben dazu.
Jedes Jahr kommen rund 400 000 Besucher auf die Haaner Kirmes. Der Begriff „Familienkirmes“ ist hier mehr als zutreffend, wird hier doch mehr Unterhaltung für Kinder geboten als auf vielen anderen Plätzen. 13 Kinderfahrgeschäfte sorgen für Abwechslung bei den jungen Besuchern. Aber nicht nur die Kleinen haben die Qual der Wahl. Die Haaner Kirmes wird jedem Anspruch gerecht. Ruhige und anspruchsvollere Fahrgeschäfte sind hier ebenso zu finden wie ein abwechslungsreiches gastronomisches Angebot. Die Geschäfte kommen zusammen auf rund zweitausend Frontmeter, die bebaute Fläche beträgt ca. 35 000 m².
Die Kirmes beginnt am Samstag, dem 22. September um 14.00 Uhr. Nach dem Fassanstich durch die Bürgermeisterin Dr. Bettina Warnecke dürfen sich die Zuschauer auf jede Menge Freibier freuen. Drei Böllerschüsse und 300 aufsteigende Ballons kündigen den Start in die fröhliche Zeit an.
Der Montag ist für die Haaner ein zusätzlicher, ganz eigener Feiertag. Spätestens mittags kommt das öffentliche Leben nahezu vollständig zum Erliegen, denn dann wird die Kirmes ausgiebig genossen. Ein weiteres Highlight ist das Feuerwerk über der Gartenstadt am Dienstag, dem 25. September, welches gegen 21.30 Uhr abgefeuert wird und das Ende der Kirmestage ankündigt.
Dass die Haaner ihre Kirmes lieben, zeigt sich auch an den zahlreichen Souvenirs. Shirts, Schlüsselbänder, Baumwolltaschen, Caps, limitierte Sammeltassen, ein Fan – Schal „Haaner Kirmes“ und noch so manches mehr sind am Info- und Souvenirstand der Stadtverwaltung vor dem Rathaus erhältlich.
Die Liste der Fahrgeschäfte ist abwechslungsreich. Hier finden sich Kirmesklassiker wie der Break Dance No. 2 (Bonner), Krauses Musikexpress, das Riesenrad Jupiter (Barth – Kipp), Hansteins Wellenflug, der Autoscooter Diamond (Osselmann) und Nessy (Markmann). Der Booster Ghost Rider von Löffelhardt ist durchaus schon eine Herausforderung für untrainierte Karussellfahrer. Der Big Spin von Deinert lässt die Fahrgäste hüpfen, und in Klaasens Scheibenwischer Jump Street wird die Schwerkraft ebenfalls gelegentlich aufgehoben. Jeckyll & Hide (Thelen) schickt seine Fahrgäste in die Höhe, ebenso wie der X-Factor von Deinert, wobei letzeres Geschäft nicht ganz so hoch kommt. Mr. Gravity (Oberschelp) lässt seine Gäste rotieren, und wem das zu extrem ist: Looping the Loop (von Olnhausen) ist nicht so rasant, dafür ist hier ein wenig Ausdauer gefragt.
Die Große Geisterbahn von Schütze sorgt bei schreckhaften Menschen für Gänsehaut, und Krumm & Schiefbau (Hartmann) zeigt allen, dass es auf einer Baustelle recht unterhaltsam werden kann.
Die Haaner Kirmes ist auf jeden Fall einen Besuch wert, selbst wenn man nicht gern Karussell fährt. Denn allein die Atmosphäre ist einzigartig. (HM)
Der Beitrag Haaner Kirmes erschien zuerst auf NRW-Erlebnis.com.