Hallo zusammen,
zur gestrigen Disqualifikation eines Teilnehmers bei der 7. Pfahlhock-Weltmeisterschaft im Heide-Park und damit zum Ausscheiden des 4. Teilnehmers hier ein Bericht aus der "Gifhorner Rundschau":
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Benjamin musste Platz auf Pfahl 6 räumen
Braunschweiger wurde nach 16 Tagen disqualifiziert – Beim nächsten Wettbewerb wieder dabei
Von Dieter Schäfer
SOLTAU: Der Pfahl Nummer 6 auf der Weltmeisterschaft der Pfahlhocker im Heide-Park Soltau ist leer. Benjamin Büttner aus Braunschweig wurde gestern Vormittag disqualifiziert und musste nach 16 Tagen seinen Platz räumen.
Grund der Disqualifikation: Er hatte sich wenige Sekunden lang mit beiden Armen auf dem Sitzbrett hochgestemmt. Sein Hintern hing in der Luft. Ein Verstoß gegen die Regel. Es verboten, die Körperverbindung zum Brett zu unterbrechen.
"Ich bin mächtig enttäuscht", bedauert der 22-Jährige. "Nach jeder Pause war ich pünktlich zurück, bin beim Schlafen nicht vom Brett gefallen. Ich war so gut drauf. Ich hätte noch lange durchgehalten."
Ursache für sein Körperstemmen sei die Provokation eines Nachbarn gewesen. "Der hat mich beschuldigt, ich hätte sehr oft gegen Regeln verstoßen", berichtet Benjamin. "Da habe ich mich dazu verleiten lassen, mich hochzustemmen."
Der Pfahlhocker-Kollege informierte der Jury von Benjamins Körperstemmen. Die Juroren sahen sich daraufhin das Dauervideo etwas genauer an uns bemerkten den Regelverstoß. Die Disqualifikation war nicht zu vermeiden. Benjamin hatte viel Spaß. Zum Muttertag schrieb er ein Muttertagslied. "Demnächst wollte ich auch ein Pfahlhockerlied schreiben", berichtet er.
Nach seinem Ausscheiden aus dem Wettbewerb will Benjamin jetzt einen Arzt aufsuchen, der sich um seine geschwollenen Beine kümmert. Wie berichtet, hat das lange regungslose Sitzen Wasser in beiden Beinen Wasser gestaut. Bei der nächsten Pfahlhock-Weltmeisterschaft will Benjamin wieder dabei sein. Zurzeit sitzen noch sechs Pfahlhocker auf ihren Brettern.
(c) Gifhorner Rundschau, 15.05.2003
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Bis dann,
Mathias