10 Dinge, die man bei einem Freimarktsbesuch beachten sollte
1. Wasserfeste Klamotten anziehen. Regnen wird’s früher oder später sowieso. Und wer sich eine Klage wegen Körperverletzung (ausgestochene Augen etc.) ersparen möchte, verzichtet auf den Regenschirm und greift zum Friesennerz.
2. Auch wenn man beim besten Willen keinen der debil grinsenden Riesenteddys aus Korea mit nach Hause nehmen möchte – Lose pulen und auf die richtige Farbkombination hoffen, gehört doch irgendwie zum Freimarkt dazu.
3. Einmal im Jahr – und auch nur in den entsprechenden Festzelten – ist es allen Bremern erlaubt „an der Nordseeküste“ lauthals und falsch mitzusingen. Ein bisschen Lokalpatriotismus kann nicht schaden, die Bayern tragen schließlich auch zwei Wochen lang Lederhosen.
4. Weil Karussells und Fressbuden dort stehen, wo es sonst Parkplätze in Hülle und Fülle gibt, sollte auf die Anreise mit dem eigenen PKW verzichtet werden. Zumal die Schunkelpartie in der knüppelvollen Straßenbahn durchaus auch ihre Reize hat …
5. Eine Runde im Riesenrad ist Pflicht. Die Gesichter vieler Besucher waren lang, als das Wahrzeichen auf der diesjährigen Osterwiese tagelang still stand. Kein Wunder: Nirgendwo sonst kann man so gemütlich aneinander gekuschelt einen herrlichen Blick über die Stadt genießen.
6. Verzichten sollte man dagegen auf Zuckerwatte bei Windstärke 7. Das klebrige Zeug ist ja generell recht schwer zu kontrollieren, aber dank frischem Nordwind landet die Watte garantiert in der nächstbesten Turmfrisur.
7. Männer die im Musikexpress innen sitzen, können sich die Auszeichnung „Gentleman“ gleich von der Backe putzen. Den größeren Faupax begeht nur noch, wer direkt vor dem Flirt einen Bismarckhering verspeist.
8. Wer in der Wildwasserbahn ganz vorn Platz nimmt, imponiert vielleicht der ein oder anderen Dame, bekommt aber garantiert klitschnasse Hosen. Und die werden bei den dürftigen Außentemperaturen nur sehr langsam wieder trocken.
9. Sitzplätze im Festzelt sind rar. Ganz außen auf der Bierbank sollte aber nur Platz nehmen, wer die Sitznachbarn im Auge behält. Wenn die aufstehen, wird es höchste Zeit, sich anzuschließen.
10. Eine Runde im Olympia-Looping ist eine feine Sache – aber nicht mit angetrunkenem Apfelkorn-Mut im Kreise der Kumpels aus dem Bayernzelt. Wenn sich der Mageninhalt in alle Winde verteilt, ist der Abend auch für die nichtsahnenden „Zaungäste“ gelaufen.
Quelle: bremen4u.de
cu later
Claas