Der Rettungshubschrauber "Christoph Niedersachsen" ist beim Start auf dem Flughafen Hannover umgestürzt.
An dem Hubschrauber entstand Totalschaden (2,1 Millionen Euro). Foto: DPA
Hannover - Die beiden Piloten (50, 36) und zwei Ärztinnen an Bord kamen leicht verletzt ins Krankenhaus. Die abgerissenen Rotorblätter lagen verstreut auf dem Flugplatz.
Gegen den älteren Piloten wird jetzt wegen gefährlichen Eingriffs in den Luftverkehr ermittelt: Er könnte leichtfertig im Sturm gestartet sein. Eine Windböe hatte die Maschine beim Abheben erfaßt und auf die Seite gedrückt. Der Pilot hatte vergeblich versucht gegenzusteuern. Es entstand Totalschaden. Der Flughafen Hannover war für eine halbe Stunde gesperrt.
Der Geschäftsführer des Hubschrauberdienstes, Kai Scheithauer, kritisierte die ungünstige Lage des Startplatzes für Hubschrauber auf dem Flughafen Hannover. Die Hubschrauber könnten sich auf der Plattform nicht in die Windrichtung drehen.
Der Hubschrauber, der zur Deutschen Rettungsflugwacht gehört, wollte zu einem Einsatzflug starten. Die Besatzung sollte einen Patienten in kritischem Zustand von Westerstede in eine Klinik nach Bochum verlegen. Das wurde schließlich per Ersatzhubschrauber erledigt. dpa
erschienen am 12. März 2005 in Norddeutschland
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