- Offizieller Beitrag
Panoptikum mit Ägypten-Mumie
Grusel häppchenweise: Ab Freitag präsentiert die Münchner Schaustellerfamilie Heppenheimer im Kulturspeicher eine 4500 Jahre alte ägyptische Mumie, im Panoptikum aber auch ein Kalb mit zwei Köpfen und sieben Beinen, ein Elefantenmensch und die abgehackte Hand eines afrikanisches Diebes. Insgesamt sind 200 Kuriositäten und Abnormitäten zu sehen – ausgestopft, mumifiziert, in Wachs gegossen bzw. in Formalin und Spiritus eingelegt.
„Sensation im Panoptikum“ ist auf den Werbeplakaten zu lesen. Wie Schausteller Roland Heppenheimer (50) und sein Sohn Luiciano (22) gestern erzählten, ist das Programm „etwas für die ganze Familie.“ Bei gutem Wetter, so der Senior-Chef, „rechnen wir mit 3000 Besuchern.“ Erwachsene zahlen acht, Kinder fünf Euro Eintritt; mit Gutscheinen gibt es Ermäßigung. Die Exponate stammen aus dem Erbe von Vater und Großvater oder aus aufgelösten Panoptikum-Unternehmen wie das Berliner „Canstans.“ Ein King Kong fehlt allerdings noch. „Mein Vater hatte früher die Gelegenheit, in Hollywood die Figur zu kaufen, tat es aber nicht“, so Roland Heppenheimer. „Highlight“ im kuriosen Angebot ist die Frauen-Mumie mit langen roten Haaren. Deutsche Adelige kauften die Mumie um das Jahr 1900 in Ägypten am Straßenrand und exportierten sie nach Europa. Bei Partys wurde die „No-Name-Mumie“ aufgewickelt und gezeigt, ein spezieller Gag.Was alles zu sehen ist? Etwa „Ellis“, die dickste Frau der Welt aus den USA, der kleinste Kunstreiter, Schrumpfköpfe aus Paraguay, eine japanische Samurai-Rüstung, Giftpfeile, Folterwerkzeuge, Embryos, das Gebiss eines Hais. Im „Gruselkabinett“ (Zugang erst ab 16 Jahren) warten spezielle Schocker-Exponate auf Gäste.
Quelle: http://www.donau.de
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