HERFORD
27.11.2007
Herford leuchtet im Advent
Der Weihnachtsmarkt ist eröffnet: Viele Neuerungen und einen verkaufsoffenen Sonntag
VON THOMAS HAGEN UND GUNTER HELD
Herford. Gestern startete das Weihnachtslicht auf den Plätzen und Straßen der Innenstadt. Traditioneller Auftakt war um 18 Uhr der Anstich des Weihnachtsbierfasses auf dem Gänsemarkt. Drei Schläge brauchte Bürgermeister Bruno Wollbrink, bis das Bier floss - zunächst. Doch dann musste Wilfried Strathmann von der Herforder Brauerei doch noch zweimal den Hammer schwingen. Bis zum Jahresende zeigt sich die Stadt im Lichterglanz mit einem breiten Themenspektrum.
Auf den drei Plätzen, Neuer Markt, Alter Markt und Gänsemarkt bieten sich den Besuchern unterschiedliche Themen, von international, romantisch bis traditionell.
Interessant wird das erste Dezember-Wochenende rund um die Markthalle mit dem Weihnachtsbasar der Lebenshilfe und dem Seiffener Kunsthandwerkermarkt vom 29. November ab 17 Uhr bis zum Abend des 2. Dezember. In der Großen Markthalle werden mehr als 50 Handwerker zum zweiten Mal ihre Produkte vom 30. November bis zum 2. Dezember anbieten. Höhepunkt ist die Ankunft des Coca-Cola-Weihnachtstrucks, der ab 14 Uhr im mobilen Weihnachtsdorf auf dem Münsterkirchplatz Station machen wird. Hier bietet das Getränke-Unternehmen ein buntes Programm.
Am 30. November und 1. Dezember läuft der Lions-Markt in der angenehmen Atmosphäre des Frühherrenhauses. Wie immer wird am 6. Dezember der Nikolaus per Boot über die Werre kommen. Ihm voraus sollen die beleuchteten Weihnachtswünsche der Kinder schwimmen. Sie werden ab sofort im Info-Center der Stadt am Alten Markt verkauft.
Am dritten Advent (16. Dezember) sind die Geschäfte des Herforder Einzelhandels von 14 bis 19 Uhr geöffnet. Zeit für den besinnlichen Geschenke-Einkauf kurz vor dem Weihnachtsfest.
Neuerungen gibt es rund um den Neuen Markt: Der CVJM Herford-Stadt bietet ab Dezember mittwochs zwischen 15.30 Uhr und 17.30 Uhr Spiel- und Bastelaktionen im Frühherrenhaus an. Nebenan steht vor der Johanniskirche ein 15 Meter hoher Tannenbaum, an dem Maßarbeit und Kirchenkreis jeweils von Donnerstag bis Sonntag bemalbare Holzsterne verkaufen. Der Erlös dient der Schaffung zusätzlicher Ausbildungsstellen in Zusammenarbeit mit der Wirtschaftsinitiative des Kreises Herford. Bis zum 24. Dezember sollen mindestens 36 Sterne (für 36 Ausbildungsmonate) vom Baum leuchten. Die in die Jahre gekommene Krippe ist inzwischen von der Nähwerkstatt des katholischen Bildungswerkes In Via aufgearbeitet und die beweglichen Figuren neu eingekleidet worden. Auf dem Gänsemarkt haben die umliegenden Einzelhändler die Hütten selbst aufgefrischt und dekoriert. Auf dem Boule-Platz steht ein indianisches Tipi , in dem an den Wochenende eine Mitarbeiterin des Märchen- und Wesersagenmuseums Geschichten für Kinder erzählt.
Quelle https://nordkirmes.net/www.NW-NEWS.DE
Gruß Ralf